Insekten wie Blattläuse, Blattsauger, Blut- und Schildläuse, Frostspanner, Gespinstmotten, Apfelblütenstecher, Knospen- und Fruchtschalenwickler, Apfelwanze und auch Spinnmilben legen ihre Eier zum Überwintern der Art auf Zweige und um Blüten- und Blattknospen von holzigen Gewächsen ab. Mit steigenden Temperaturen im Frühjahr schlüpfen die Schädlinge und befallen die sich gleichzeitig entwickelnden Knospen. Saug- und Fraßschäden an jungen Blättern und Blüten sind die Folge.
Tierische Schädlinge treten aufgrund unterschiedlicher Witterung jährlich zu verschiedenen Zeiten auf. Als optische Hilfe zur Bestimmung eines Behandlungszeitraumes dienen hier die Entwicklungsstadien der Gehölze. Die Entwicklung vieler Schädlinge läuft annähernd mit diesen parallel. Zum Zeitpunkt des Knospenschwellens sind die Überwinterungsstadien der Schädlinge physiologisch aktiv und können durch eine
Austriebsspritzung abgetötet werden. Der Erstbefall von Schädlingen wird somit gestoppt.